Bereits jede neunte Berliner Kita hat mit ihren Vorschulgruppen am Bildungsprojekt „Bis auf den letzten Krümel“ teilgenommen – das entspricht rund 280 Kitas und 300 Vorschulgruppen.
Das Interesse ist nach wie vor groß. Entwickelt wurde „Bis auf den letzten Krümel“ 2020 vom gemeinnützigen Verein Restlos glücklich. Teilnehmende Vorschulgruppen erhalten eine prall gefüllte „Krümelkiste“ mit Bildungsmaterialien und Spielideen zum Forschen, Basteln und Experimentieren. In rund 10 Wochen werden damit eigenständig die Themenfelder Lebensmittelwertschätzung und Abfallvermeidung erkundet – im eigenen Tempo und mit individuellem Schwerpunkt.
Zusätzlich angeboten werden Fortbildungen für Berliner Fachkräfte im Vorschulbereich und Hort. Die Materialien rund um gesundheitsförderliche und klimafreundliche Ernährung und Nachhaltigkeit stehen ergänzend zum kostenlosen Download bereit – so können sie auch Kitas außerhalb Berlins sowie Privathaushalte nutzen.
Edith Timm, Geschäftsführung des Vereins Restlos glücklich, sagt: „Unsere Essgewohnheiten und unser Umgang mit Lebensmitteln prägen sich bereits früh. Wer schon im Vorschulalter einen wertschätzenden Blick auf leckeres, gesundes Essen entwickelt und spielerisch erforscht, welche Lebensmittel gut für uns und unseren Planeten sind, den wird dieses Wissen ein Leben lang begleiten.“ Darum setzt der Verein bei den Konsument*innen von Morgen an.
Für das durchdachte Konzept und die hochwertigen Bildungsmaterialien wurde „Bis auf den letzten Krümel“ nun doppelt gewürdigt – mit der „Wir sind In Form“-Auszeichnung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Bereich Ernährung und des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sowie der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Deutschen UNESCO-Kommission vergeben wurde.
„Bis auf den letzten Krümel“ ist ein Projekt der Berliner Ernährungsstrategie, die dazu beiträgt, die Berliner Ernährungslandschaft für alle nachhaltiger, regionaler, gesundheitsförderlicher und fairer zu gestalten. Das Projekt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.