Mehr Bio aus Brandenburg auf Berlins Schulteller: BioBitte bringt Beschaffung und regionale Betriebe zusammen

Mehr Bio aus Brandenburg auf Berlins Schulteller: BioBitte bringt Beschaffung und regionale Betriebe zusammen

Der BioBitte-Vernetzungsworkshop am 4. November in Berlin zeigt, wie Schulverpflegung und regionale Bio-Wirtschaft voneinander profitieren können.

Mehr Bio in der Berliner Schulverpflegung kann auch mehr Wertschöpfung für Brandenburg bedeuten. Dafür müssen regionale Produkte und der Bedarf der Küchen zusammenfinden. Wie das gelingen kann, steht im Mittelpunkt des BioBitte-Vernetzungsworkshops „Bio-regional verbindet: Wertschöpfung für Brandenburg, nachhaltiges Essen für Berlin“ am Mittwoch, 4. November 2026, von 13 bis 17 Uhr in Berlin.

Die kommende Ausschreibungsrunde für die Berliner Grundschulverpflegung von 2028 bis 2032 bietet einen konkreten Anlass, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umland weiterzuentwickeln. Erzeugungs- und Verarbeitungsbetriebe brauchen verlässliche Absatzperspektiven; Caterer und Küchen benötigen geeignete Produkte in ausreichenden Mengen. Der Workshop bringt Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Verpflegung mit Unternehmen entlang der regionalen Wertschöpfungskette ins Gespräch.

Wie vielfältig das Angebot aus Brandenburg sein kann, zeigen Impulse zu Roggreis und regional angebauten Hülsenfrüchten. Außerdem geht es um die Bedeutung des Bio-Zeichens bio Brandenburg. Gesicherte Qualität für die Außer-Haus-Verpflegung und die Frage, wie bio-regionale Qualitätsprogramme in öffentlichen Ausschreibungen berücksichtigt werden können. Weitere Beiträge beleuchten den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Mehrwert regionaler Warenströme sowie die Einsatzmöglichkeiten bio-regionaler Zutaten in der Berliner Schulverpflegung.

In zwei Workshops wird es konkret: Welche bio-regionalen Produkte sind verfügbar und für die Küchen geeignet? Und wie lässt sich die Akzeptanz des Schulessens verbessern? Ziel ist es, neue Kooperationen anzustoßen und nächste Schritte für eine stärkere Verbindung zwischen Brandenburgs Bio-Betrieben und Berlins Schulküchen zu entwickeln.

Eingeladen sind insbesondere Verantwortliche aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Vergabe und Beschaffung, Küchenleitungen und Caterer sowie Erzeugungs-, Verarbeitungs-, Handels- und Lieferbetriebe. Die Veranstaltung knüpft an das BioBitte-Dialogforum vom Juni 2026 an; eine vorherige Teilnahme ist nicht erforderlich.

Veranstalterin vor Ort ist die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e. V. für die Initiative BioBitte in Kooperation mit der Bio-Stadt Berlin.

Anmeldung und Kontakt
Die Veranstaltung findet am 4. November 2026 von 13 bis 17 Uhr im Konferenzraum, Marienstraße 19/20, 1. Hinterhaus, 10117 Berlin, statt. Eine Anmeldung ist bis zum 26. Oktober 2026 per E-Mail an m.stuebner@foel.de möglich.

Über BioBitte
Gemeinsam für mehr Bio auf den Tellern: Die Initiative BioBitte unterstützt Politik, Verwaltung, Vergabestellen und Küchenleitungen dabei, den Anteil ökologischer Lebensmittel in öffentlichen Küchen zu steigern. Dafür bringt die Initiative engagierte Akteurinnen und Akteure zusammen, fördert den Erfahrungsaustausch und bietet fundierte Informationen sowie wertvolle Hilfestellungen – ob auf Veranstaltungen, in Fachmaterialien oder online unter www.bio-bitte.info. BioBitte ist eine Initiative des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und Teil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL).

Kontakt
Pressebüro BioBitte
Tel.: 030 25771760
E-Mail: presse@bio-bitte.info