Forschungsprojekt reffiSchaf präsentiert sich auf der Grünen Woche 2026
Forschungsprojekt reffiSchaf präsentiert sich auf der Grünen Woche 2026
- Datum 9. Januar 2026
- Kategorie Branchen-News
Vom 16. bis 20. Januar ist das Forschungsprojekt „reffiSchaf“ am BÖL-Stand.
Das Projekt wird von der Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH und der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg e.V. sowie weiteren Praxispartnern durchgeführt. Ziel ist es, eine Wertschöpfungskette für Lamm- und Schaffleisch aufzubauen und dafür passende Produkte und ein passendes Vermarkungskonzept zu entwickeln. Das Besondere dabei: Bei der Verwertung der Schlachttiere und Fleischproduktion steht die Nutzung des gesamten Tieres im Fokus.
Am BÖL-Stand erfahren die Messegäste direkt von den Forschenden, welche Herausforderungen es bei der Vermarkung von Schaffleisch und bei der Ganztierverwertung von Altschafen und Lämmern gibt – etwa bei der Entwicklung von Rezepturen für verschiedene Wurstwaren. Die Ergebnisse dieses Projekts sind bereits sichtbar: Produkte aus Schaffleisch sind im Bio-Handel erhältlich und können auch direkt am Stand verkostet werden. „Wir wollen die gesellschaftlichen Mehrwerte der Schafhaltung vermitteln und mehr Menschen dafür gewinnen, bei der Wahl ihrer Lebensmittel stärker auf Qualität, Tierwohl und Regionalität zu achten,“ so Projektkoordinator Peter Schmidt vom FÖL.
Hintergrund:
Vom 16. bis 25. Januar 2026 ist Grüne Woche in Berlin. Eine der weltweit führenden Messen für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau feiert in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum! „Tradition trifft Zukunftsvision“ lautet das Leitthema, das sich wie ein roter Faden durch die Messehallen zieht. Als Teil des Fortschritts präsentiert sich die ökologische Landwirtschaft in der Bio-Halle (22a). Unter dem Motto „Bio erleben.“ sind Messegäste eingeladen, sich selbst zu überzeugen: ökologische Landwirtschaft ist innovativ, nachhaltig und zukunftsweisend!
Der Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) ergänzt das Motto. Hier heißt es „Bio erleben. Heimat genießen.“ Vorgestellt werden Projekte, die vorbildhaft für eine nachhaltige, regionale Lebensmittelerzeugung, Verarbeitung und Vermarktung sind. Unter anderem präsentieren sich Forschungsprojekte, die vom BÖL gefördert werden. Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen erleben praxisnahe Forschung, verständlich vermittelt – mit konkreten Anwendungen im regionalen Ökolandbau und leckeren Kostproben zum Genießen.
Hinweis: Das Programm für alle Messetage sowie weitere Informationen zum BÖL-Messeauftritt gibt es unter www.biowoche.de. Auf dem Instagram-Kanal @biohoefe und mit den Hashtags #bioerleben, #grünewoche und #grünewoche100 sind alle Interessierten eingeladen, die Aktivitäten in der Bio-Halle per Instagram zu verfolgen, zu teilen und zu kommentieren.
Über die Forschungsförderung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) wurden mittlerweile über 1.400 praxisorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben realisiert. Diese sollen Wissens- und Erfahrungslücken in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft schließen, ökologische Produktionssysteme weiterentwickeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung ökologischer Produkte nachhaltig stärken.
Weitere Informationen:
Kontakt
Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL)
c/0 m&p: public relations GmbH
Thomas Kollritsch
Joseph-Schumpeter-Allee 23
53227 Bonn
Tel.: 0228 410028-43
E-Mail: thomas.kollritsch@mp-gmbh.de
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