Falsches Signal und Wortbruch

Falsches Signal und Wortbruch

AbL zur geplanten Streichung von Mitteln in der GAK

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. kritisiert die von Agrarminister Alois Rainer (CSU) geplante Kürzung von Mitteln in der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Die Streichung von Fördermitteln zum Schutz der Biodiversität, der Ländlichen Entwicklung und des Ökolandbaus ist ein falsches Signal an den Berufsstand und Wortbruch.

Ottmar Ilchmann, AbL Sprecher für Agrarpolitik kommentiert:

„Minister Rainer ist mit dem Kredo – Anreize statt Vorgaben – in seine Amtszeit gestartet. Viele ökologische Standards sind seither Ad acta gelegt worden. Und der Ausbau von Anreizen? Fehlanzeige! Die geplante Streichung der GAK-Fördermittel würde abermals gerade die landwirtschaftlichen Betriebe wirtschaftlich schwächen die bereits heute besonders ressourcenschonend wirtschaften und ihre Tiere artgerechter halten, weil fest eingeplante Fördermittel nicht wie zugesagt fließen. Die geplante Streichung der GAK-Mittel reiht sich damit in die bereits verschobenen zusätzlichen Öko-Regelungen für die Weidehaltung von Milchkühen und den Biotopverbund in der GAP und die Kürzung der Mittel für das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung ein. Mit der versprochenen Planungssicherheit hat diese politische Agenda der Streichung nichts zu tun. Die AbL fordert Minister Rainer auf Wort zu halten und alle drei Förderprogramme wie geplant umzusetzen.“

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
Berit Thomsen – Pressesprecherin
Mobil: 0175 85075279
E-Mail: presse@abl-ev.de
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