Unter dem Motto „Wir tun was für Bienen!“ geht der beliebte bundesweite Pflanzwettbewerb in sein fünftes Jahr. Kleine und große Flächen werden alljährlich auf Initiative von „Deutschland summt!“ lebenswert gestaltet. Für Menschen, (Wild)Bienen und natürlich andere Insekten und Tiere.
Mitmachen – so gut es in diesen Zeiten eben geht
Die Registrierung für den Wettbewerb startet wie geplant am 1. April 2020. Die Stiftung für Mensch und Umwelt informiert, dass die Bedingungen für die Teilnahme und Preisvergabe gelockert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. „Das Wichtigste in diesen Zeiten ist, dass die Menschen positiv bleiben.
Auch dazu möchten wir etwas beitragen. In diesem Jahr werden voraussichtlich hauptsächlich Privatgärten, Balkone und Kleingärten bearbeitet werden. Die Teilnahme in Gruppen ist offensichtlich aktuell nicht möglich. Dafür hoffen wir, besonders kreative Beiträge für den Bienenschutz zu sehen. Wir freuen uns schon auf die Sichtung der ersten Einträge.“, so Corinna Hölzer, Initiatorin des Bundesweiten Pflanzwettbewerbs.
Über die Internetseite (www.wir-tun-was-fuer-bienen.de) können sich interessierte Personen informieren. Die Beiträge werden im Zeitraum vom 1. April bis 31. Juli 2020 angenommen. Es winken Geldpreise bis 400,- Euro in 8 Kategorien. Aber auch hier werden die Bedingungen angepasst. Corinna Hölzer: „Wenn wir besonders viele fleißige Gärtner in wenigen Kategorien sehen, werden wir die Vergabe der Preise entsprechend anpassen. Da müssen wir jetzt einfach abwarten, wie sich das Teilnehmerfeld gestaltet und am Ende möglichst gerecht verteilen.“
Bewertungskriterien
Neupflanzungen und Umgestaltungen werden bewertet. Fotos und Berichte über die Aktionen reichen die Teilnehmer ab dem 1. April über die Internetseite ein. Bei der Bewertung legt die 7-köpfige Jury ein besonderes Augenmerk auf die Verwendung heimischer Pflanzenarten. Weitere Punkte gibt es für das Anlegen von Strukturen, wie zum Beispiel Trockenmauern und Totholzhaufen. Auch die „Strahlkraft“ der Projekte wird von der Jury beurteilt. Dies können zum Beispiel Pressearbeit, Eröffnungsfeiern, Mitmach-Aktionen und Informationsveranstaltungen sein.