Bio Company begrüßt 22 neue Azubis

Bio Company begrüßt 22 neue Azubis

Pünktlich zum neuen Ausbildungsbeginn am 1. September begrüßten Vorstand und Ausbildungsleitung der Bio Company 22 neue Auszubildende.

Damit beschäftigt das Unternehmen insgesamt 85 Lernende. Ausgebildet werden vornehmlich Einzelhandelskaufleute sowie Verkäuferinnen und Verkäufer. Dabei sind die Entwicklungs- und Karrierechancen gut: Die Übernahmequote beim Bio-Fachhändler liegt bei 85 Prozent. Aufstiegsmöglichkeiten bis zur Abteilungs- oder Marktleitung sind gut möglich, auch ein langjähriger Verbleib beim Bio-Filialisten. Vorständin Nicole Korset-Ristic übt indes weiterhin Kritik an einer Ausbildungsabgabe.

Stellen bleiben offen – trotz kreativem Recruiting
Es hätten durchaus acht Stellen mehr besetzt werden können, aber die Anzahl der Bewerbungen, auch der qualitativen geht zurück, berichtet Karen Koch, Ausbildungsleiterin der Bio Company. Mögliche Ursachen könnte ein durch Corona bedingtes, abgesunkenes Schulniveau sein. Aber auch generell umfasst die sich bewerbende „Generation Z“ weniger Menschen, als beispielsweise noch die Baby-Boomer-Generation. Statista spricht hier bundesweit etwa 12 Millionen Menschen.*

Dabei engagiert sich die Bio Company sehr stark bei der Ansprache des Nachwuchses. Neben den klassischen Wegen wie Ausbildungsmessen und -börsen, Schulveranstaltungen und sogar „Speed Dating“ oder „Last Minute Börse“ bei der IHK geht man auch auf digitale Kanäle. Neben Instagram-Kampagnen schaltet der Einzelhändler auch Einspieler auf Lernplattformen wie beispielsweise Studyflix. Ebenso setzt man auf niedrigschwellige Bewerbungsmöglichkeiten. So wird in Kürze auf der Milchpackung der Bio-Company-Eigenmarke ein QR-Code zu sehen sein, durch den sich Interessierte schnell und direkt bewerben können.

Solides Handwerkszeug
„Wir bieten unseren Auszubildenden eine solide kaufmännische Ausbildung, auf der sich vieles aufbauen lässt“, berichtet Karen Koch. „Sie erhalten einen tiefen Einblick in den Handel und die Lebensmittelproduktion. Überdies trauen wir jungen Menschen auch zu, Verantwortung zu übernehmen. Neben ihrem kaufmännischen Handwerkszeug erlangen sie so weitere Zusatz­qualifikationen, um sich vielseitig weiterentwickeln zu können. Dabei sind die Bleibe- und Aufstiegsperspektiven bei uns vielversprechend“, so die Ausbildungsleiterin. Schon oft habe sie Menschen langjährig begleitet und in Führungspositionen gesehen, die sie ihrerzeit selbst als Azubi mit eingestellt hat.

Kritik an Ausbildungsabgabe
Nicole Korset-Ristic, Vorständin der Bio Company (Verkauf, Immobilien), übt derweil weiter Kritik an einer möglichen Ausbildungsplatzabgabe des Berliner Senats. „Wir setzen uns sehr umfassend für mehr Nachwuchs ein. Dennoch können wir nicht alle Stellen besetzen“, so Korset-Ristic. „Mit einer Ausbildungsabgabe würden die Unternehmen gleich doppelt bestraft. Zum einen finden sie zu wenig Azubis, zum anderen müssen sie dann auch noch zahlen.“ Hier seien andere Konzepte von der Politik gefragt, beispielsweise auch im Bereich der Migration. https://www.biocompany.de/jobs/ausbildung.html

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