Die Gemeinschaft e.V. lädt zu zwei Veranstaltungen im Mai rund um das Thema „Wie funktioniert solidarische Landwirtschaft und geht das auch mit Gastronomie?“ ein. Klar ist, dass richtig gute Produkte auf dem Teller engere Beziehungen zwischen Küchen und Höfen erfordern. Aber wie können die auch wirtschaftlich näher aneinander rücken?
Eine Antwort liefert der Ansatz der solidarischen Landwirtschaft (Solawi), sie ist in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Hunderte Solawis versorgen Haushalte in vielen Regionen mit Gemüse und bringen Konsumentinnen und Konsumenten mit Produzentinnen und Produzenten zusammen. Feste Kooperationen zwischen Kantinen, Cafés oder Restaurants und landwirtschaftlichen Betrieben kommen hingegen seltener vor.
Was steht dem im Weg? Welche Erfahrungen gibt es? Welche Ansätze funktionieren für alle? Das soll gemeinsam herausgefunden werden. Am Montag, dem 5. Mai, blicken die Teilnehmenden von 10:00 bis 14:00 Uhr auf den Acker und in die Betriebsabläufe von PlantAge, einer Solawi im Osten Berlins, die über 500 Haushalte, den Einzelhandel und die Gastronomie mit Gemüse aus biozyklisch-veganem Anbau versorgt. Eine gemeinsame Anreise aus Berlin ist möglich.
Am Dienstag, dem 6. Mai, diskutieren die Teilnehmenden von 17:00 bis 19:00 Uhr im Berliner Restaurant Happa mit Sophia Hoffmann und Nina Petersen (Restaurant Happa), Judith Henn (PlantAge) und Malte Gnirck (Rainkost Obermühle), dessen Solawi speziell für Gastronomie und Hotellerie Gemüse produziert. Ab 19:00 Uhr klingt der Abend bei Getränken und Snacks vom Happa aus.
Die Teilnahme ist an nur einem Tag oder an beiden Tagen möglich.
Kosten
Um einige Kosten gemeinsam zu decken, freut sich die Gemeinschaft über Spenden (die sind steuerlich absetzbar) zwischen 15 bis 30 Euro pro Veranstaltung auf ihr Konto oder per Paypal an info@die-gemeinschaft.net. Die Überweisung ist mit der Anmeldung zu tätigen, wenn das nicht möglich ist, ist eine Mail an Janna (jji@die-gemeinschaft.net) zu schicken. Für Getränke und Snacks ist gesorgt, das Abendessen am Dienstag kann vor Ort bezahlt werden.