Das nächste „Forum Biozyklisch-Veganer Anbau“ rückt das Thema des heimischen Kichererbsenanbaus als alternative Proteinquelle in den Fokus. Dazu kooperiert der Förderkreis mit TransFARMation Deutschland e. V. Der Verein startet 2025 das neue Veranstaltungsformat „Hof-Talk“, bei dem Best-Practice-Betriebe besondere Kulturen oder Anbauformen vorstellen und Landwirtinnen und Landwirte, die neue Wege jenseits von Tierhaltungssystemen gehen, in den Austausch kommen können.
„Wenn wir eine Ernährungswende schaffen wollen, muss eben irgendjemand damit anfangen“, so Bernhardt von der Marwitz, Geschäftsführer von Gut Friedersdorf, einer von wenigen Bio-Betrieben in Brandenburg, die Kichererbsen in ihrer Fruchtfolge haben und gemeinsam mit Akteuren der Region am Aufbau von Bio-Wertschöpfungsketten mit Kichererbsen arbeiten. Er tüftelt daran, die widerstandsfähige, wenig durstige Kichererbse in seiner sandig-trockenen Region heimisch zu machen. Im „Kichererbsen-Ring“ experimentieren neun Bio-Betriebe auf einer Fläche von insgesamt 90 Hektar mit unterschiedlichen Sorten und Methoden mit ganz unterschiedlichen Erfolgen. Im Hof-Talk wird von der Marwitz von seinen Erfahrungen berichten. Anschließend können Fragen und Anregungen gemeinsam diskutiert werden.
Anmeldung
Interessenten können sich über den Zoom-Link des Förderkreises Biozyklisch-Veganer Anbau e.V. anmelden.