Die Eigenkontrolle als Qualitätsmanagement im Legehennenstall

Die Eigenkontrolle als Qualitätsmanagement im Legehennenstall

Die betriebliche Eigenkontrolle dient der Früherkennung und der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Tiergesundheit. Im Gegensatz zur täglichen Routinekontrolle erfolgt die Eigenkontrolle in größeren Abständen zu festgelegten Zeitpunkten mit möglichst standardisierten Tierschutzindikatoren gemäß dem Managementtool für Jung- und Legehennen (MTool) oder den Empfehlungen des KTBL „Tierschutzindikatoren: Leitfaden für die Praxis – Geflügel, Version 2.0“.

Das ermöglicht den Vergleich verschiedener Durchgänge und mit anderen Betrieben. Zur Eigenkontrolle besteht eine gesetzliche Pflicht nach § 11 Abs. 8 TierSchG. Im Workshop werden am Vormittag die einzelnen Tierschutzindikatoren besprochen. Einen besonderen Schwerpunkt wird auf Beschädigungspicken gelegt. Am Nachmittag werden die Tierschutzindikatoren gemeinsam auf einem Betrieb erhoben, anschließend ausgewertet und mit dem Orientierungsrahmen des KTBL verglichen.

Einladung:
https://kurzlinks.de/ok5q

Aufgrund der Förderung des Netzwerks Fokus Tierwohl durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat ist die Teilnahme kostenfrei. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis zum 27. Oktober 2025 per E-Mail und Bestätigung möglich. Für den praktischen Teil ist eine aktuelle Seuchenfreiheitsbescheinigung für Geflügelseuchen des zuständigen Veterinäramtes vorzulegen.