Detox auf dem Acker: Wie wir auch ohne Ackergifte satt werden

Detox auf dem Acker: Wie wir auch ohne Ackergifte satt werden

Ohne Pestizide drohe eine Lebensmittelknappheit – behauptet die Agrarindustrie gerne. Ein neuer foodwatch-Report zeigt jedoch: Das ist falsch. Eine Landwirtschaft ganz ohne chemisch-synthetische Pestizide ist möglich. Doch wie gelingt der Ausstieg aus dem massiven Pestizideinsatz, und wie kann die Landwirtschaft trotzdem ertragreich und zukunftsfähig bleiben?

Bioland lädt gemeinsam mit foodwatch zu einer spannenden Diskussion auf der Grünen Woche ein. Expertinnen und Experten geben einen Überblick auf innovative Wege zu einer pestizidfreien Landwirtschaft und präsentieren neue Erkenntnisse aus dem aktuellen foodwatch-Report „Die Hungerlüge“.

Die Themen

  • „Die Hungerlüge“: Wie viele Pestizide werden für Nicht-Nahrung – wie Futtermittel oder Agrotreibstoffe – eingesetzt.
  • Welche Bedeutung hat der Getreideanbau bei der Pestizid-Reduktion?
  • Ökolandbau als Innovationspfad – Wie funktioniert Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide?
  • Ansätze im konventionellen Anbau: praxisnahe Lösungen aus der Schweiz und dem Vereinigten Königreich.
  • Was kann die Politik tun?
  • Wie können die Verbraucherinnen und Verbraucher mitgenommen werden?

Expertinnen und Experten auf der Bühne

  • Annemarie Botzki, Pestizidexpertin bei foodwatch
  • Gerald Wehde, Leiter Agrarpolitik Bioland und Sprecher EU-Projekt „Grenzenlos Regional – Bio in Europa“
  • Lars Neumeister, Pestizidexperte